Homöopathie 2016-11-23T09:03:17+00:00

Homöopathie

Heilkunst für ein inneres Gleichgewicht

Vor Beginn jeder Behandlung stelle ich meinen PatientInnen die Frage, was sie sich von der Behandlung durch mich erwarten, was für sie selbst das zu Heilende ist. Krankheiten sind im Erleben etwas ganz Individuelles. Deshalb bedarf es für eine erfolgreiche Therapie auch eines individuellen Behandlungsansatzes.

Die homöopathische Behandlung ist grundsätzlich eine solche individuelle Behandlungsweise. Der Blick richtet sich auf den Patienten. Es geht nicht vorrangig um die Beseitigung von einzelnen Symptomen, sondern darum, den Menschen in seiner Ganzheit zu verstehen und ihn in dem Bemühen, sein inneres Gleichgewicht zu finden, gesund zu werden, aktiv zu unterstützen.

 

Der Weg zur Vitalempfindung

Ich selbst arbeite überwiegend nach der sogenannten „Sankaran- oder Mumbai- Methode. Bereits im ausführlichen Erstgespräch („Erstanamnese“) liegt dabei der Schwerpunkt darauf, wie Sie als Patient Ihre Beschwerden erleben. Der Begriff der „Vitalempfindung“ beschreibt dabei die tiefste erfahrbare, einer gesundheitlichen Störung zugrunde liegende Empfindung. Sie drückt sich sowohl im Lokalsymptom wie auch auf geistig-seelischer Ebene aus.
Weitere Informatiionen zu dieser fazinierenden Methode finden Sie unter: The Other Song / Concepts in Homoeopathy (englisch)

 

Der Grundgedanke der Homöopathie

Der Begriff Homöopathie setzt sich aus den beiden griechischen Worten homoios (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen. Der Grundgedanke der Homöopathie ist es, gleiches (ähnliches) durch gleiches zu behandeln und zu heilen.

Durch die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte (die sogenannte Erstanamnese) versucht der homöopathische Arzt, vorurteilsfrei das Wesentliche, Eigenheitliche, Besondere eines jeden Falles zu verstehen und aufgrund seiner Erfahrung und seines Wissens dasjenige homöopathische Arzneimittel für den Patienten zu verordnen, welches bei einem Gesunden ähnliche (griechisch: homoios, lateinisch: similis) Symptome, also eine ähnliche Krankheit hervorrufen würde wie diejenige, unter welcher der Patient leidet (similia similibus curentur = ähnliches möge durch ähnliches geheilt werden).

Die moderne Homöopathie gründet auf die Untersuchungen des Arztes und Apothekers Samuel Hahnemann (1755-1843). Seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sie, v.a. durch die Arbeiten von George Vithoulkas („psychologische Homöopathie“) Massimo Mangialavori (Systematik von Arzneimittelgruppen), Jan Scholten (das Periodensystem der Elemente in der Homöopathie), und Rajan Sankaran (Exploration der „Vitalempfindung“), wesentliche neue Impulse erfahren.

Der homöopathischen Heilkunst stehen gegenwärtig über 4000 homöopathische Einzelmittel in verschiedenen Potenzen (der Begriff ist nur unzureichend mit dem Wort „Verdünnung“ erklärt) zur Behandlung zur Verfügung. Diese Mittel sind ganz überwiegend pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs.

Die Bezeichnung „Arzt mit Zusatzbezeichnung Homöopathie“ ist geschützt und kann nur durch eine entsprechende Ausbildung erworben werden (Homöopathie-Diplom).